Huftherapie

Wenn dein Pferd als „austherapiert“ gilt – gib nicht auf.

Dein Pferd lahmt und niemand findet die Ursache?
Es wurde mit Diagnosen wie Hufrehe, Hufrollensyndrom, Strahlkrebs oder Hufkrebs konfrontiert?
Oder du stehst vor der Frage, ob eine Umstellung von Eisen auf Barhuf sinnvoll sein könnte?

Das Therapiezentrum bietet gemeinsam mit erfahrenen Partnern umfassende Unterstützung für Pferde in schwierigen gesundheitlichen Situationen – auch dann, wenn viele Wege bereits ausgeschöpft scheinen.


Fachkompetenz mit ganzheitlichem Blick

Max Mögel ist auf die Begleitung von Pferden spezialisiert, die unter Dysfunktionen der Hufe und des gesamten Bewegungsapparates leiden.
Dabei stehen nicht einzelne Symptome im Fokus, sondern das Zusammenspiel von Huf, Bewegung, Haltung und Stoffwechsel.

Unklare Lahmheiten, Hufrehe, Hufrollensyndrom oder chronische Hufprobleme müssen kein Endpunkt sein – oft eröffnen sich neue Wege, wenn man Ursachen ganzheitlich betrachtet.


Ansatz des Therapiezentrums

Gemeinsam mit dir entwickeln wir einen individuellen Gesundheits- und Hufpflegeplan, sprechen ehrlich über Chancen, Grenzen und mögliche nächste Schritte und begleiten dich fachlich wie menschlich auf diesem Weg.

Scheue dich nicht, Kontakt aufzunehmen.
Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen Gespräch.


Huftherapie

60 €

je Behandlung

Fahrkosten werden individuell erhoben.


Besondere Geschichten

Seit Beginn unserer Arbeit begleiten uns Pferde und ihre Besitzer mit besonders schweren Schicksalen. Ihre Geschichten haben unser Tun geprägt und unseren Weg definiert. Im Folgenden stellen wir einige der prägendsten Fälle vor.

Locke

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Erfahrungsbericht

Zuerstmal vorneweg: Ich weiß über die ersten 14 Jahre meines Pferde so gut wie nichts. Auch nicht über die vorangegangene Hufpflege.

Ich kaufte mir mein Pferd unterernährt und schlecht gepflegt. Außerdem, lief er doch recht “unschön”, wenn auch barhuf. Das heißt, er lahmte oft aber nicht immer und er lief nicht gleichmäßig. Ich dachte lange nicht daran, ihn in den nächsten zwei Jahren reiten zu können.

Zumindest kam in der Woche nach meinem Kauf ein Hufschmied und besah sich das Pferd. “Unreitbar”, “Katastrophe” und “Strahlfäule” waren die Worte, die mir im Gedächtnis blieben. Niederschmetternd, nicht wahr? Aber, ich als “Laie” nahm es so hin. Könnte ja immerhin alles noch werden.

Eine Weile später kaufte sich eine Freundin von mir ein Pferd vom “ELi-Therapiezentrum”. Das erste, was uns auffiel: Das Pferd hatte super Hufe und lief barhuf! Das beste an der ganzen Sache war, dass uns von der Verkäuferin (Ina Haue) direkt der Schmied mitempfohlen wurde.

Nach kurzer Beratung unserer Stallgemeinschaft entschieden wir, eben jenen Schmied doch einfach mal “auszuprobieren”. Natürlich war der preisliche Unterschied erstmal schwer verständlich. Und dann kam Max. Noch in der Ausbildung zum Huftherapeuten. Aber, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also behandelte Max all unsere Pferde. Das überraschende Ergebnis: selbst die Problemfälle waren das erste mal brav beim Schmied. Max brachte die nötige ruhige Ausstrahlung und ein Händchen für Pferde mit. Ein Pferd wurde unruhig? Kein Problem für Max, dann wurde eine kurze Pause eingeschoben. Zeitdruck? Einen Ausdruck, den Max nicht kennt. Jedes Pferd bekommt seine eigene individuelle Behandlung.

Das allerbeste an Max seiner Behandlung war allerdings, dass er mir erstmal den Zahn ziehen konnte, mein Pferd habe Strahlfäule. Es war eher so, dass das Pferd Bockhufen und Zwangshufen hatte, auch wenn der Strahl vorne rechts kaum mehr vorhanden war. (Wahrscheinlich durch zu enge Hufeisen vorher.) Zusätzlich zur Hufbehandlung gab es Tipps, was ich tun konnte, damit sich die Hufen besser abnutzten und der Strahl bestmöglich nachwachsen konnte.

Direkt nach der ersten Behandlung durch Max fiel mir auf, dass sich die Bewegungen meines Pferdes änderten. Er lief geschmeidiger und stand auch beim putzen ruhiger. Der neue Schmied meines Vertrauens war gefunden.

Wir setzten Max’ Tipps in die Tat um und bis zum nächsten Schmiedtermin war immerhin wieder irgendetwas, was an einen Strahl erinnerte, vorhanden.

Wir stellten sehr schnell fest, dass mein Pferd ein sehr schnelles Hufwachstum hat. Max kommt also alle drei Wochen zu uns, was bisher immer ohne Probleme verlief.

Vor kurzem hatten wir das kleine Problem, dass mein Pferd wieder sehr lahm lief. Da alle Röntgenbilder ohne Befund waren, sah sich Max das Gangbild genauer an und konnt mir direkt sagen, an welchem Huf es lag. Beim Ausschneiden stellten wir fest, dass das Pferd Maden im Huf hatte. Aber auch da half mir Max. Er schnitt alles aus, desinfizierte und verband den Huf. Außerdem erkundigte er sich die nächsten Tage/Wochen immer wieder, wie es meinem Pferd ging und wie er lief. (Übrigens super)

Seither läuft mein Pferd lahmfrei. Er stakst nicht mehr, er schwebt ;).

Nach einem Jahr mit Max als Schmied, hat mein Pferd wieder einen Strahl und der Bockhuf ist wesentlich besser geworden. Zwangshufen sind nur noch wenig erkennbar. Außerdem waren die letzten beiden Hufbehandlungen die ersten, bei denen selbst Max nichts auszusetzen hatte. Mittlerweile kann ich mein Pferd reiten, ohne Angst haben zu müssen, seine Hufen würden das nicht abkönnen.

Ich habe in Max einen Schmied gefunden, der unglaublich gut mit Pferden umgeht. Der jedem Pferd eine individuelle Behandlung zuteilhaben lässt und dem wirklich viel an der Behandlung und dem Wohlergehen seiner “Patienten” liegt. Bei Notfällen kann man definitiv immer auf ihn zählen. Ich empfehle Max jedem meiner Freunde, weil ich weiß, dass man da keinen Fehler machen kann.

Ein wahrer “Schmied des Vertrauens” eben.



Lilly

Oktober 2017