Traumaarbeit mit Pferden
Ein geschütztes psychotherapeutisches Angebot im Dualmodell
Wir bieten ein speziell auf Klienten des Fonds Sexueller Missbrauch zugeschnittenes psychotherapeutisches Angebot an. Die Arbeit erfolgt im bewährten Dualmodell, bei dem stets zwei Fachkräfte
gemeinsam tätig sind – eine qualifizierte Fachkraft im pferdegestützten Bereich sowie eine psychotherapeutische Fachkraft.
Dieses Vorgehen schafft ein hohes Maß an Sicherheit, Stabilität und professioneller Begleitung und ermöglicht es, auch herausfordernde Themen achtsam und gut abgesichert zu bearbeiten.
Traumaarbeit in der Pferdeherde
Ein besonderes Merkmal unserer Arbeit ist die therapeutische Arbeit direkt in einer großen Pferdeherde mit mindestens 20 Pferden. Die Herde ist dabei nicht nur Rahmen, sondern aktiver Bestandteil der Psychotherapie. Dynamiken, Nähe, Distanz, Schutz und Zugehörigkeit können hier unmittelbar erlebt, reflektiert und therapeutisch genutzt werden.
Durch das Dualmodell kann dieses intensive Setting mit einem hohen Maß an Sicherheit umgesetzt werden. Die Präsenz zweier Fachkräfte ermöglicht es, sowohl die psychotherapeutischen Prozesse als auch die Arbeit mit den Pferden und der Herde jederzeit professionell zu begleiten.
Zielvereinbarung & individueller therapeutischer Weg
Unsere Arbeit folgt dem Leitsatz: „Der Weg ist das Ziel.“
Therapie verstehen wir als einen kontinuierlichen Anpassungsprozess, der sich an den aktuellen Gegebenheiten, Bedürfnissen und Möglichkeiten der Klienten orientiert. Ziele, Tempo und Inhalte werden gemeinsam
abgestimmt und im Verlauf immer wieder überprüft und angepasst.
Die Dauer der Begleitung ist individuell und abhängig von der jeweiligen psychotherapeutischen Vorerfahrung. Für Klienten des Opferhilfefonds ist ein Umfang von mindestens 25 Therapiestunden vorgesehen, um einen stabilen und tragfähigen Prozess zu ermöglichen.
Traumaarbeit mit Pferden
Einzelangebot:
Opferhilfe-Klienten dual betreut:
je Einheit von 60 Minuten
individuell auf 90 Minuten verlängerbar